HYDROGEIT - Der Wasserstoff-Guide

            STARTSEITE               Hydrogeit         Verlag         Bücher         CD-Rom        Shop         Presse        Impressum        Kontakt


Hintergrundbild Resonanz: Wasserstoff-Wirtschaft


Öko-Invest - Investment mit Verantwortung & Erfolg
Ausgabe 375/07, 5. Februar 2007, Medienspiegel S. 10

Der Co-Autor des heutigen Schwerpunktthemas Wasserstoff, Dr. Rühle, gibt zusammen mit dem Publizisten Geitmann einen Überblick über die technische Entwicklung des Wasserstoff- und Brennstoffzelleneinsatzes. neben den technischen Details und den Problemen bei der Realisierung der nötigen Infrastruktur geht es dabei vor allem um die wirtschaftlichen bzw. börsenrelevanten Aspekte von Regionen, Rohstoffen, Technologien und natürlichen Aktien: man darf sich dabei keine umfangreiche Einzelanalyse wie bei der jüngsten ÖKO-INVEST-Solaraktien-Studie erwarten, doch das Buch sollte jeder gelesen haben, bevor er in bestimmte Bereiche der Wasserstoffwirtschafs-Wertschöpfung investiert.

Max Deml


finetech.net - Infoportal und Museum für erneuerbare Energie

Obgleich die meisten Umweltverbände behaupten, dass Umweltschuitz "sich rechnet", gehen Umweltschützer immer davon aus, dass das Umweltengegement etwas mit reinem Idealismus zu tun haben müsse. Nicht so in diesem Buch. Der Autor, ein ausgewiesener Experte für Geldanlagen, zeigt, wie man mit der Wasserstoff-Technik nicht nur Abgas-Emissionen einspart, sondern auch langfristig und umweltfreundlich Geld verdienen kann. Nach einer kurzen Geschichte der Wasserstoffnutzung und einem Blick auf die Eigenschaften dieses Energieträgers folgt ein guter Überblick über die verschiedenen Typen und Funktionsweisen der Brennstoffzelle der Einsatzmöglichkeiten des Wasserstoffs auf den unterschiedlichen Gebieten. Dann wendet sich das Buch den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer Wasserstoffwirtschaft so wie den Folgen einer Wasserstoffökonomie für die künftigen (Aktien-)Märkte zu. Es werden verschiedene Musterdepots vorgestellt sowie die Profile von rund 30 in diesem Bereich tätigen Firmen. Den Abschluss bilden ein Umfangreiches Quellen- und Informationsverzeichnis, das dem Leser bei zusätzlichem Informationsbedarf weiterhilft, sowie ein ausführliches Glossar, dass die verschiedenen Fachbegriffe erklärt - insgesamt eine sehr fundierte Arbeit.
Das Buch, das Anlage- und Umweltinteresse im Bereich des Wasserstoffes zusammen führt, ist das erste dieser Art und könnte der Entwicklung der Wasserstoff-Wirtschaft mehr nützen als viele, gut gemeinte Appelle von Umweltschützern. Dennoch bleiben einige - wenngleich wenige - Punkte der Kritik: der systematische Aufbau des Buches lässt in einigen Bereichen zu wünschen übrig - so wären Andrees Ballonfahrt (S. 23 f.) und auch die Geschichte des Unternehmens Ballard (S. 60 ff.) an anderer Stelle im Buch besser untergebracht gewesen. Auch sind Booster (S. 79) keine Wasserstoff-, sondern Feststoff-Raketen, ein wirkliches Monopol bei CPUs (S. 119) existiert so nicht. Zudem ist der Wasserstoff-Verbrennungsmotor (S. 90 f.) nicht nur eine Gefahr für die Märkte der Batterie- und Akkuhersteller, sondern auch für die der Brennstoffzellen-Produzenten. Schließlich hätte man sich einen Vergleich der Wasserstoff-Speichermethoden ähnlich dem der Bernnstoffzellen-Typen gewünscht.
Doch diese Kritikpunkte tun dem Wert des Buches keinen Abbruch. Denn vielleicht gelingt es sogar dem einen oder anderen Leser, mit Hilfe der dort enthaltenen Informationen seine Solaranlage zu finanzieren.


Bund Naturschutz in Bayern e.V. - Buchrezension

Der neue Markt ist tot - die Technologie aber noch lange nicht. Das ist die These von Alf-Sibrand Rühle, der zeigt, welche enormen wirtschaftlichen Wachstumschancen der gerade beginnende Energiewandel bietet.
Zunächst erfährt der Leser, was Wasserstoffwirtschaft eigentlich bedeutet, welche Perspektiven sie bietet und wie sie unser tägliches Leben verändern wird. Leicht verständlich werden alle notwendigen Grundlagen über den Kraftstoff von morgen vermittelt.
Funktionsweise und Potentiale verschiedener Brennstoffzellenarten werden detailliert beschrieben und durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht. Welchen Einfluss hat die Wasserstofftechnik auf die globale Wirtschaft? Welche Rohstoffe werden verstärkt benötigt und welche Regionen werden davon profitieren? Wird es statt Ölscheichs in Zukunft Hydrogenscheichs geben? Dieses Buch blickt in die Zukunft und zeigt, wer im neuen Energiezeitalter die Nase vorn hat.


BWK, Bd. 57 (2005) Nr. 7/8, S. 62

Der neue Markt ist tot, die Technologie aber noch lange nicht. So lautet die These des Autoren, der aufzeigt, welche wirtschaftlichen Chancen sich mit dem beginnenden Energiewandel bieten. So erfährt der Leser zum Beispiel, was Wasserstoff-Wirtschaft bedeutet, welche Perspektiven sie bietet und wie sie unser tägliches Leben verändern könnte. Neben Grundlagen über diesen Kraftstoff von morgen wird die Funktionsweise von Brennstoffzellen vermittelt. Zahlreiche Unternehmensprofile, ein Glossar sowie eine detaillierte Adress- und Link-Liste ermöglichen einen schnellen Einstieg in das Themenfeld.


www.oekosmos.de, Autor: Anke Sonnenberg, 26.06.2005

Der Klimawandel ist heute kein abstraktes Schreckgespenst mehr, sondern traurige Realität. Auch ist es kein Geheimnis, dass die fossilen Rohstoffe wie Erdöl nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Trotzdem hat man das Gefühl, dass die Industrie kaum Alternativen erforscht. Das viel gepriesene 3-Liter-Auto beispielsweise sucht man immer noch vergeblich in den Autohäusern.

Eine umweltschonende Alternative zu fossilen Brennstoffen ist der Einsatz von Wasserstoff. Alf-Sibrand Rühle, Betriebswirtschafts-Wissenschaftler und Fachmann in Sachen Aktienmarkt, stellt in diesem Buch den Stand der Forschung und die Anwendbarkeit dieser sauberen Energiequelle vor und zeigt die wirtschaftlichen Auswirkungen.

Den Begriff Brennstoffzelle hat vermutlich schon jeder einmal gehört. Aber was genau steckt dahinter? Rühle gibt in seinem Buch zunächst die chemischen Grundlagen wider und beschreibt die geschichtliche Entwicklung dieser Technik. Da er selber kein Naturwissenschaftler ist, sind seine Erklärungen gut verständlich und verlangen nur ein geringes Maß an chemischem Wissen.

Schwieriger wird es dann bei der Vorstellung der unterschiedlichen Brennstoffzellen-Typen.

Es ist erstaunlich, wie zahlreich diese Technik heutzutage bereits eingesetzt wird. So fahren beispielsweise in Hamburg und Stuttgart bereits mit Wasserstoff angetriebene Linienbusse herum. Auch in der Luft- und Seefahrt ist der Einsatz von Brennstoffzellen möglich und geplant.

Im Folgenden wendet sich Rühle verstärkt den wirtschaftlichen Fragen dieser Technologie zu. Bisher ist sie noch nicht für die Massenanwendung geeignet, und bisher liegen die Kosten auch noch deutlich über herkömmlichen Strompreisen. Doch viele Firmen, auch aus dem Bereich der Erdölindustrie, haben das Potential dieser Technik erkannt und engagieren sich, um sie alltagstauglich zu machen.

Am Ende seines Buches stellt Rühle in einem kurzen Steckbrief eine ganze Reihe von Aktiengesellschaften vor, die im Bereich der Brennstoffzellen-Technik aktiv sind.

Obwohl das Buch im Großen und Ganzen recht verständlich geschrieben ist und nicht all zu viel Hintergrundwissen voraussetzt, ist es nicht unbedingt als Einsteigerbuch geeignet für jemanden, der sich allgemein über die Verwendung von Wasserstoff als Energiequelle informieren möchte. Es bietet jedoch einen interessanten Überblich über den derzeitigen Stand der Anwendungsmöglichkeiten und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Bestellen Sie doch einfach Wasserstoff & Wirtschaft. Investieren in eine saubere Zukunft und unterstützen Sie dadurch den oekosmos!


Solarserver, Buchtipp Mai 2005

Wasserstoff und Wirtschaft - Investitionen für eine saubere Zukunft

Deutschland braucht Innovationen und Wachstum. Die moderne Welt benötigt immer mehr Energie, verlässlich, bezahlbar und klimaschonend - rund um die Uhr. Fossile Energieträger heizen das Treibhaus Erde auf, sie werden zudem knapp und teuer. Auch die Atomkraft scheint keine Lösung, denn der Brennstoff Uran ist ebenfalls endlich. Deshalb ist moderne Technik zur effektiven Nutzung von Sonnenenergie, Windkraft, Erdwärme und Wasserkraft gefragt. Außerdem sind Technologien nötig, um die saubere Energie zu speichern: Wasserstoff und Brennstoffzellen sind der Energieträger beziehungsweise die Energiewandler der Zukunft - mit Potenzialen, die auch an der Börse interessant werden.

 

"Wasserstoff und Wirtschaft - Investieren in eine saubere Zukunft" von Alf-Sibrand Rühle und Sven Geitmann.

"Der Neue Markt ist tot, die Technologie aber noch lange nicht", lautet die These von Dr. Alf-Sibrand Rühle, der in seinem neuen Buch zeigen will, welche enormen wirtschaftlichen Wachstumschancen der gerade beginnende Energiewandel und eine sich abzeichnende Wasserstoffwirtschaft bietet.

Dr. Alf-Sibrand Rühle war nach seiner Banklehre, seinem Betriebswirtschaftsstudium und seiner Promotion jahrelang in der Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Terminbörse (DTB) in Frankfurt am Main tätig. Als freier Autor hat er zahlreiche erfolgreiche Ratgeber zum Thema "Börse und Aktien" veröffentlicht, die es in Zeiten der New Economy zum Teil bis unter die Top 10 gebracht haben.

 
Wasserstoffwirtschaft in den Startlöchern

Der Autor erklärt zunächst was Wasserstoffwirtschaft bedeutet, welche Perspektiven sie bietet und wie sie unser tägliches Leben verändern kann. Vom Brennstoffzellen-Heizgerät im Keller über saubere Fahrzeuge und die autarke Stromversorgung im kleinen wie im großen Maßstab, bis hin zu einer Ökonomie, in der Wasserstoff mehr und mehr die Rohstoffe Öl und Gas ersetzt. Anschaulich werden die technischen Grundlagen für den Kraftstoff von morgen vermittelt sowie die Funktion von Brennstoffzellen. Doch Rühles Buch wendet sich nicht nur an Technikbegeisterte, sondern an alle, die Zukunftsvisionen suchen, die eine Energiewende wollen. Er fragt, welchen Einfluss die Wasserstofftechnik auf die globale Wirtschaft hat, welche Rohstoffe verstärkt benötigt werden und welche Regionen davon profitieren werden: "Wird es statt Ölscheichs in Zukunft Hydrogenscheichs geben? Werden aus Petrodollar nun Hydrogendollar?"

Einsatz in allen Gebieten: Wasserstoff für Strom und Wärme - und auf dem "HyWay"

Zahlreiche Beispiele zeigen, dass eine Wasserstoffwirtschaft keine Vision mehr ist. Da ist zunächst das Interesse großer multinationaler Konzerne, die in diesem Bereich aktiv werden. Und es gibt fast marktreife Produkte, beispielsweise die Brennstoffzellen-Heizgeräte von Buderus, Vaillant, Sulzer-Hexis und RWE, die Bennstoffzellenautos von BMW, DaimlerChrysler, Ford, Honda, PSA Peugeot Citroyen oder Toyota - und nicht zuletzt die Wasserstoff-Busflotte des europaweiten Projekts CUTE (Clean Urban Transportation for Europe).

Das Ziel: Wasserstoff aus erneuerbaren Energien

Dass Brennstoffzellen und erneuerbare Energien eine enge Verbindung eingehen müssen, ist klar. Schließlich soll der Sekundärenergieträger Wasserstoff nicht aus fossilen Quellen erzeugt werden (Öl, Gas). Denn dies würde den Ausstoß der gefährlichen Klimagase nur vom Energieverbraucher zum Erzeuger verlagern. Stattdessen stehen nahezu unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung, um beispielsweise mit Ökostrom Wasser per Elektrolyse in seine Bestandteile zu zerlegen: Wasserstoff und Sauerstoff. Oder um Wasserstoff aus Bioenergie zu gewinnen: aus Biomasse, Biogas oder Holz. Erforderlich sind dazu neue, wettbewerbsfähige Techniken, an denen bereits gearbeitet wird.

Die Zukunft der "Blue-Techs"

Forschung und Entwicklung haben Lösungen gefunden, die vor wenigen Jahren noch utopisch schienen. Weltweit arbeiten High-tech-Unternehmen an den Elementen der Wasserstoffwirtschaft: der Energieproduktion aus erneuerbaren Energien, der Weiterentwicklung und Massenfertigung der Brennstoffzelle, an Anwendungen zur Strom- und Wärmeversorgung und im Verkehr sowie an der Infrastruktur. Auf diese Unternehmen setzt Rühle.

 

Rühles "H2AM-Strategie" (Hydrogen Asset Management) verbindet Blue Chips (etablierte börsennotierte Standardwerte) und junge High-tech-Produzenten. Der Autor beleuchtet, wer im neuen Energiezeitalter die Nase vorn haben kann und wo es sich lohnen könnte, in die saubere Zukunft zu investieren.

 

Foto: Alf-Sibrand Rühle.

Alf-Sibrand Rühle
Sowohl die technischen Aspekte als auch die Informationen über die Ökonomie und den Handel an der Börse sind ohne Vorkenntnisse verständlich. Zahlreiche Unternehmensprofile und ein umfangreiches Glossar ermöglichen einen schnellen Einstieg in das Thema. (rh)


Wasser und Abfall, Ausg. 6, 2005, S. 49:

Zunächst erfährt der Leser, was Wasserstoffwirtschaft eigentlich bedeutet, welche Perspektiven sie bietet und wie sie unser tägliches Leben verändern kann. Nachdem alle notwendigen Grundlagen über den Kraftstoff von morgen vermittelt worden sind, beschreibt Rühle Funktionsweise und Potenziale verschiedener Brennstoffzellenarten, die durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht werden.
Dieses Buch blickt in die Zukunft und zeigt, welchen Einfluss die Wasserstofftechnik auf die globale Wirtschaft nehmen wird und welche Rohstoffe verstärkt benötigt werden. Mit der H2AM-Strategie (Hydrogen Asset Management), die der Autor selbst entwickelt hat und hier erstmals vorstellt, erhält der Leser einen Überblick darüber, welchen Einfluss die Umorientierung im Energiesektor auf börsennotierte Wirtschaftsunternehmen haben wird, und welche davon profitieren werden.


NET-Journal, Jahrgang Nr. 10, Heft Nr. 3/4, März / April 2005, S. 54:

Rühle, Alf-Sibrand: Wasserstoff & Wirtschaft
In diesem aktuellen Nachschlagewerk mit dem Untertitel "Investieren in eine saubere Zukunft" erfährt der Leser, was Wasserstoffwirtschaft eigentlich bedeutet. Welche Perspektiven sie bietet und wie sie unser tägliches Leben verändern wird.
Der Herausgeber, Dipl.-Ing. Sven Geitmann, der Anfang 2004 den ersten Fachbuch-Verlag für Wasserstoff, Brennstoffzellen und erneuerbare Energie gegründet hat, hat mit dem Börsenprofi Alf-Sibrand Rühle einen kompetenten Autor gefunden, der die Chancen des Wasserstoffzeitalters aus der Sicht eines Börsenprofis aufzeigt. Dabei beschränkt sich dieses Buch keineswegs auf bloße Vergleiche der Aktienkurse und Entwicklungen der führenden Unternehmen in diesem Bereich, sondern es gibt gleichzeitig eine allgemein verständliche, gut strukturierte Einführung in diesen Technologiebereich.
Der Autor geht ausführlich auf die Geschichte der Wasserstofftechnik ein, beschreibt die Entwicklung der Brennstoffzelle sowie die aktuellen Probleme der Reichweite heutiger Brennstoffzellen-Versuchsfahrzeuge. Die pro Tankfüllung erreichbare Distanz von 250 km erscheint momentan noch zu wenig, um im künftigen Markt attraktiv zu sein. Auch die erforderlichen 2.000 Wasserstoff-Tankstellen allein in Deutschland, die ein Investment von 5-6 Milliarden Euroerfordern würden, sind eine weitere Hürde beim Eintritt ins Wasserstoffzeitalter.
Es erscheint daher angezeigt, auf Mischtreibstoffe zu setzen. So ist es nachvollziehbar, dass BMW momentan noch auf die bisherige Motortechnik setzt, die bei Bedarf auf Wasserstoff umgeschaltet werden kann (bivalenter Betrieb).
Der Autor scheut sich nicht, die bisherige Politik der Energiekonzerne als überholt zu bezeichnen, die immer noch in ihrer konventionellen Gedankenwelt gleichbleibender Infrastrukturen leben. Statt mit grossen Kraftwerken möglichst viel Energie zu erzeugen und diese dann zu verteilen, bietet die Wasserstoffwirtschaft zum ersten Mal die Möglichkeit einer vollständigen Demokratisierung der Energiewirtschaft und weitgehend dezentralen Energieerzeugung. Typisch hierfür ist die Firma Unigen, die netzunabhängige Versorgungslösungen anbietet und eines der 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen Nordamerikas darstellt. Das lesenswerte Buch zeigt Vor- und Nachteile dieses Treibstoffs auf und bietet auch ein umfangreiches Glossar, zahlreiche Adressen und Internet-Links.
ISBN 3-937863-02-8, 216 S., brosch., Eur 19.90, Hydrogeit Verlag, Kremmen


Sonne Wind & Wärme, 5 / 2005, S. 96

Wasserstofftechniken als Investment

Alf-Sibrand Rühle veröffentlichte bereits mehrere Bücher zu Themen, die sich mit Geldanlagen und Aktien beschäftigen. Das nun aktuelle Buch, das von Sven Geitmann herausgegeben wurde, befasst sich mit den aktiennotierten Firmen, die von der so genannten Wasserstoffwirtschaft profitieren werden. Brennstoffzellen stehen natürlich mit im Zentrum des Buches. Fragen, auf die Rühle eingeht, lauten zum Beispiel: Welchen Einfluss hat die Wasserstofftechnik auf die globale Wirtschaft? Welche Rohstoffe werden verstärkt benötigt und welche Regionen werden profitieren?
Ein Drittel des Buches beschäftigt sich ausführlich mit allen Aktiengesellschaften, die in irgendeiner Form etwas mit der Produktion von Wasserstoff oder Brennstoffzellen zu tun haben. Ein Service-Teil mit Zeitschriftentiteln, Internetadressen Instituten und einem ansprechenden Glossar runden das Gesamtwerk ab.


DWV Mitteilungen, Nr. 1 / 2005

Wasserstoff für Anfänger – das kann ein abschätziges Urteil sein. Muss aber nicht, und im Fall des oben genannten Buches ist es ein Lob.
Haben Sie nicht schon einmal mit viel Mühe und mehr oder weniger Erfolg versucht, Ihrem Nachbarn die Vorteile der Wasserstoffenergie klar zu machen? Das Buch, an dem DWV-Mitglied Sven Geitmann einen maßgeblichen Anteil hat und das in seinem Fachverlag erscheint, ist eine echte Hilfe für alle, die nicht vom Fach sind und dennoch wissen wollen, worum es dabei geht und warum das so toll ist. Oder für alle, die es anderen erklären wollen.
Das ist aber nur das halbe Buch. Die andere Hälfte ist eine Einführung in die Kunst, Geld in Wasserstoff und/oder Brennstoffzellen anzulegen. Für manchen ist das eine schwarze Kunst, und eine Gewinngarantie geben die Herausgeber natürlich auch nicht; einen von beiden kenne ich , und auffällig reich wirkt er bisher nicht. (Er hat sein Geld wohl langfristig angelegt.)
Aber jedenfalls bekommt der Leser einen Überblick über Anlagegeschäfte im Allgemeinen und eine umfangreiche Liste von wichtigen Unternehmen, denen man sein Geld anvertrauen könnte. In dieser kompakten Form habe ich derartige Hinweise bisher anderswo nicht gesehen. Wer also hier Anleitung braucht, dem ist das Buch sehr zu empfehlen.

Ulrich Schmidtchen
Geschäftsführer Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen Verband e.V.



 

© Hydrogeit Verlag